
Das DachSystem Bramac 7° kann ab einer Dachneigung von 7° verlegt werden.
Nein! Nur Max 7° hat die patentierte Rainbar-Technologie, welche das Eindringen von Niederschlagswasser im Überdeckungsbereich verhindert.
Der Dachstein Max 7° hat im Wasserlauf im Bereich der Überdeckung Wassersperren – die sogenannten „Rainbars“. Diese sind aus Metall, welche das rückwärtige Eindringen von Regenwasser verhindern.
Das DachSystem Bramac 7° ist eine technische Innovation für die Ausführung von flach geneigten Dächern mit schuppenförmiger Deckung. Die Verlegung dieses Systems kann daher derzeit den gültigen Normen noch nicht entsprechen, da Normen auf Grund langer Aktualisierungsfristen nicht immer dem neuesten Stand der Technik entsprechen.
Wesentlich ist jedoch, dass das System ausreichend geprüft (Test im Windkanal, Bewitterungstests, Beregnungstests, …) worden ist. Auf Grund dieser positiven Prüfergebnisse gewährt die Fa. Bramac Dachsysteme International eine 15-jährige Systemgarantie und sichert somit diese innovative Lösung schon heute ab.
Bereits im Herbst 2006 wurden die ersten Dächer mit 7° Dachneigung in Österreich und Tschechien mit Bramac 7° gedeckt. Bis dato funktionieren die Eindeckungen einwandfrei.
Auf Grund der flachen Dachneigung ist die Ausführung von Kehlen nicht möglich, da die Kehlneigung unter 7° liegt. Der Einbau von Dachfenstern ist möglich. Es muss jedoch ein Aufsatzkranz hergestellt werden, der wie eine Kamindurchdringung abgedichtet werden muss. Lösungen für aufgeständerte Solaranlagen sind derzeit noch in Entwicklung.
Sämtliche Komponenten des Systems sind hinsichtlich Bewitterung, Alterung, Regensicherheit, Windeintrieb, UV-Beständigkeit umfangreichen Langzeittests im Technical Center von Lafarge in Crawley (GB) unterzogen worden.
Bramac garantiert die Regensicherheit der Konstruktion. Wassereinzug kann wie bei anderen Ausführungen und steileren Dächern durch die Eindeckung durchaus vorkommen. Da dieser mögliche Feuchtigkeitseintrieb aber nur geringfügig ist, wird dieser ohne weiters von der auf der Unterkonstruktion angebrachten Vordeckbahn TOP-RU schadfrei abgeleitet.
Bramac garantiert mit einer speziellen Systemgarantie 15 Jahre lang die einwandfreie Funktion des DachSystems, d.h. in diesem Zeitraum wird garantiert, dass die darunterliegenden Räume, Konstruktionen und Bauteile vor Beschädigung durch Witterungseinflüsse geschützt sind.
Bramac ersetzt in der Garantiezeit sämtliche versagende Teile und übernimmt auch deren Einbau. Schadenersatz wird im Rahmen der gesetzlichen Schadensersatzpflicht gegeben.
Entsprechend den Verlegerichtlinien für das DachSystem Bramac 7°: Top-RU auf Schalung, Längsstöße mittels Klebestreifen auf Klebestreifen, Querstöße mit Dichtkleber abgedichtet. Auf die Konterlattung wird die Dichtmasse aufgetragen, diese auf die TOP-RU gedrückt und verschraubt.
Da die Konstruktion hinterlüftet ist, besteht auch bei Wassereintritt keine Gefahr der Beschädigung.
Es sind ausschließlich die in der Verlegerichtlinie angeführten Produkte zu verwenden. Bei Verwendung von Fremdprodukten entfällt die Bramac Systemgarantie.
Die Systemgarantie gilt für das gesamte DachSystem.
Die Produkte können auch einzeln erworben und verwendet werden. Eine Systemgarantie gibt es aber dafür nicht.
Keine, nur die gesetzliche Gewährleistung.
Die TOP-RU ist eine hochdiffusionsoffene Vordeckbahn. Der SD-Wert beträgt 0,03 m.
Das DachSystem Bramac 7° bedarf keiner Wartung.
Es ist keine Schutzbekleidung erforderlich.
Nur von Bramac zertifizierte Betriebe können das DachSystem Bramac7° verlegen. An diese Bedingung ist die Systemgarantie geknüpft.
Das DachSystem Bramac 7° wird ausschließlich über zertifizierte Handwerksbetriebe verkauft bzw. verlegt.
Zur Schulung kann sich jeder Dachdecker-, Zimmererbetrieb anmelden, welcher beabsichtigt, das DachSystem Bramac 7° zu verlegen.
Auf Grund hoher Schneelasten und großer Eisrückstaugefahr kann das DachSystem Bramac 7° nur in Gebieten bis zu einer Regelschneelast von 2,55 kN/m² verlegt werden. Das entspricht einer Schneelast gemäß der Schneelastkarte nach ÖNORM B1991-1-3 in Zone 2 einer Seehöhe von max. 850 m bzw. in Schneelastzone 3 einer Seehöhe von max. 585 m.
Bei Satteldächern kann auf Grund der flachen Dachneigung auf den Einsatz von Entlüftungssteinen verzichtet werden. Windkanaltests haben gezeigt, dass die Hinterlüftung der Dachhaut bei diesen Dachneigungen von Traufe zu Traufe ausreichend vorhanden ist.
Schließt die Dachfläche firstseitig an ein aufgehendes Mauerwerk an, sind entweder Entlüftungssteine anzubringen oder die Entlüftung ist mittels Labyrinthlüfter in Blech herzustellen.
Für die Verarbeitung von Kleber und Dichtmasse muss die Außentemperatur mind. + 7°C betragen. Für die Verarbeitung des Klebestreifen von TOP-RU darf die Temperatur nicht unter – 5°C liegen.
Die Garantie wird ausschließlich nur bei Verwendung vom Bramac OriginalZubehör gewährleistet.
