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Wenn Dächer fliegen lernen

17.01.09

Stürme sind kein Jahrhundertereignis mehr, sondern treten zunehmend in immer kürzeren Abständen auf.

  Die folgende Statistik eines europäischen Rückversicherers zeigt diese Entwicklung klar auf. Wir müssen mit diesen Stürmen also leben lernen. „Kyrill“ und Co haben uns dabei gezeigt, wo die Grenzen zwischen „moderner“ und „funktionaler“ Architektur liegen.

Die schwersten Schäden traten interessanterweise bei flachen Dächern und bei Dächern mit sehr großflächigen Eindeckmaterialien, wie z.B. langen Metallbahnen, auf.Dass sich Funktionalität und Ästhetik nicht ausschließen müssen, beweisen die vielen klassischen Steildächer, die die stürmischen Tage meist schadlos überstanden haben. Wenn die Eindeckung mit einer Hartdeckung (z. B. Dachsteine) vorgenommen wurde, können sich schlimmstenfalls ohnehin nur einzelne Dachsteine oder Dachziegel lösen. Die Reparaturarbeiten werden dann oft sogar in Eigenregie vorgenommen. Wo liegen nun die Hauptgründe, dass ein Steildach mit z.B. 40° Dachneigung schwere Stürme besser übersteht als ein flaches Dach mit 4° oder 5° Neigung?

1. Der Unterdruck, welcher bei diesen Windbelastungen entsteht, kann bei schuppenförmigen, überlappenden Eindeckungen leicht entweichen. Die Dachsteine werden vom Wind etwas angehoben, fallen dann wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. Um ganz sicher zu gehen kann man in exponierten Lagen die Dachsteine mit Sturmklammern zusätzlich sichern.

Bei auf Schalung fixierten Eindeckungen, oder großflächigen Eindeckmaterialien ist das nicht möglich. Ganz im Gegenteil. Diese wirken wie ein großes Segel im Wind. Die dabei entstehenden Sogkräfte können so groß sein, dass oft die gesamte Konstruktion (Schalung, Lattung, Dämmung) abhebt.

2. Das Steildach bietet schon auf Grund der Aerodynamik einen wesentlichen Vorteil. Je steiler das Dach, um so größer der Anpressdruck an der Wind zugewandten Seite. Die Windkräfte brechen dann am First. Die Sogkräfte auf der wind abgewandten Seite sind nur mehr gering. Die Funktion ist ähnlich einem Dachspoiler beim Auto. Bei flachen Dachneigungen brechen die Windkräfte wesentlich weniger. Die Sogwirkung ist daher stärker, das Eindeckmaterial wird abgehoben.

Ein flaches Dach wirkt bei starkem Wind wie ein schlampiges Tragflächenprofil. Der Sturm hat wenig Angriffsfläche um das Dach niederzudrücken, aber wenn sich die Strömung hinter dem First anlegt, entsteht ein Unterdruck (Sog), der Flugzeuge und Dächer abheben lässt. Die physikalische Regel dazu heißt „Das Bernoullische Prinzip“.Wir werden uns an orkanartige Stürme gewöhnen müssen. Bei vorausschauender Planung unserer Wohnhäuser und der Infrastruktur lassen sich die negativen Auswirkungen aber stark einschränken.        

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