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Allgemeine Fragen

Welche Dachformen gibt es?

Welche Gaupenformen gibt es?

Was ist der Unterschied zwischen Kaltdach und Unterdach?

Das Kaltdach definiert die Art des konstruktiven Aufbaues der gesamten Konstruktion. Ein Kaltdach ist immer eine hinterlüftete Konstruktion.

Das Unterdach ist eine Ausführungsvariante des Kaltdachs, welche bei einem ausgebauten Dachgeschoß bzw. bei Unterschreitung der Regeldachneigung zur Anwendung kommt. Es besteht aus der Vollschalung, einer Vordeckbahn und der Konterlattung parallel zu den Sparren.

Wann muss ich ein Unterdach machen?

Ein Unterdach ist dann zu machen, wenn die Regeldachneigung unterschritten wird (bei Bramac Montero 22°DN) oder wenn das Dachgeschoß ausgebaut wird.

Was ist ein Warmdach?

Ein Warmdach ist eine nicht hinterlüftete Konstruktion, wie sie bei Flachdächern im Industrie- und Hallenbau hauptsächlich ausgeführt werden. Warmdachausführungen sind im Steildach nicht zulässig.

Was ist ein Kaltdach?

Ein Kaltdach ist die hinterlüftete Konstruktion unter der Dacheindeckung. Sie kann in mehreren Ebenen hinterlüftet sein (z.B. bei Dachgeschoßausbau im Bereich der Konterlattung und ev. unterhalb der Vollschalung), oder der gesamte Dachboden ist hinterlüftet (= nicht ausgebautes Dachgeschoss).

Welche Normen sind für die Ausführung von Dächern ausschlaggebend?

ÖNORM EN 490 Dach- und Formsteine aus Beton, Produktanforderungen
ÖNORM EN 491 Dach- und Formsteine aus Beton, Prüfungsverfahren
ÖNORM B 2219 Dachdeckerarbeiten Werkvertragsnorm
ÖNORM B 2219-2 Planung und Ausführung von Unterdächern und Unterspannungen
ÖNORM B 721a Dachedeckerarbeiten Verfahrensnorm
ÖNORM EN1991-1-4 Windlasten
ÖNORM EN 1991-1-3 Schneelasten
ÖNORM EN 517 Vorgefertigte Zubehörteile für Dachdeckungen, Sicherheitsdachhaken

Regeln für Deckungen mit Betondachsteinen, herausgegeben von der Bundesinnung der Dachdecker und Pflasterer Österreichs

Was müssen Dächer aushalten?

  • Hitze (bis + 70° C)
  • Kälte (bis – 30° C)
  • Windgeschwindigkeiten (bis 150 km/h)
  • Schnee- und Eislasten (bis 1200 Kg/m²)
  • Hagel
  • Feuer
  • Schallschutz

Wie lange habe ich Garantie bei Bramac?

  • Für Dachsteine: 30 Jahre volle Garantie ohne Abminderung der Nutzungsdauer (Neuwertgarantie)
  • Für SolarDach: 10 Jahre

Wie sieht ein typischer Dachaufbau bei einem ausgebauten Dachgeschoß aus?

Die Schalung erfolgt auf Sparren, darauf kommt die Vordeckbahn wie zB. Bramac Universal S. Auf diese Vordeckbahn wird die Konterlattung mit einem Querschnitt von mind. 5/5 cm aufgebracht. Darauf werden die Dachlatten mit dem der Dachneigung entsprechenden Lattenabstand aufgebracht. Bei Verwendung von diffusionsoffenen Vordeckbahnen ist unter der Konterlattung eine Nageldichtung (zB. Butyl-Nagelband) anzubringen.

Welche Förderungen für den Neubau oder die Renovierung von Dächern gibt es?

Land Adresse Website
Burgenland Amt der Burgenländischen Landesregierung, Wohnbauförderungsstelle Abt. 6 Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt, Tel.: 02682/600-0 www.bgld.gv.at
Kärnten Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 9 Wohn-/Siedlungswesen Mießtalerstrasse 6, 9021 Klagenfurt, Tel.: 0463 / 536 - 30901 www.ktn.gv.at
Niederösterreich Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Landhausplatz 1, Haus 7a, 3109 St. Pölten, Tel.: 02742 / 200 DW: 4852 www.noe.gv.at
Oberösterreich Amt der OÖ. Landesregierung, Abt. Wohnbauförderung Harrachstrasse 16a, 4010 Linz, Tel.: 0732 / 7720 - 4143 www.ooe.gv.at
Salzburg Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, SIR Alpenstrasse 47, 5020 Salzburg, Tel.: 0662 / 623455 www.salzburg.gv.at
Steiermark Amt der Steiermärkischen Landesregierung, RA 14 Dietrichsteinplatz 15, 8010 Graz, Tel.: 0316 / 877 - 3713 www.verwaltung.steiermark.at
Tirol Wohnbauförderungsstelle der Tiroler Landesregierung Neues Landhaus, Eduard Wallnöferplatz 3, 6010 Innsbruck, Tel.: 0512 / 508 - 2730 www.tirol.gv.at
Vorarlberg Amt der Vorarlberger Landesregierung Abt. IIId Wohnbauförderung, Römerstrasse 15, 6900 Bregenz, Tel.: 05574/511-8080 www.vorarlberg.at
Wien Magistrat Wien, MA 50 Muthgasse 62, 1190 Wien, Tel.: 0222 / 4000 - 74811 www.wbsf.wien.at

Muss man immer einen Schneeschutz anbringen?

Entsprechend der Bauordnung ist ein Schneeschutz im Zugangsbereich des Hauses und dort anzubringen, wo Schnee auf öffentliche Flächen wie zB Gehwegen etc. fallen kann.

Welcher Schneeschutz ist anzubringen?

Grundsätzlich empfhielt Bramac einen Schneeschutz auf der gesamten Dachfläche, da Schnee immer von oben zu Rutschen beginnt. Daher ist ein Schneeschutz in der Traufe auch in Regionen mit geringer Schneelast zu empfehlen.

Schneefanggitter sollten nur in Verbindung mit flächigem Schneeschutz angebracht werden. Am besten eigenen sich Schneestoppsteine als Schneeschutz in der Fläche.

Bis zu einer Schneeregellast von 2,55 KN/m² können auich Schneefanghaken aus Metall verwendet werden. Darüber hinaus nicht, da die Schneefanghaken einen punktförmigen Auflagedruck erzeugen und es in diesem Bereich zu Brüchen kommen kann.

Die Anzahl der Schneestoppsteine / Haken ist abhängig von der Regelschneelast und der Dachneigung.

Zentrale und Werk I Pöchlarn

Zentrale und Werk I Pöchlarn

Bramacstraße 9

3380 Pöchlarn

Niederösterreich

Österreich

Tel: 02757/40 10-0

Fax: 02757/40 10-61

e-mail: mk(at)bramac.com

Web: www.bramac.at

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